EduArt

Projektvorstellung

Ausgehend von der Flüchtlingssituation 2015/16 formierten sich in Wien angesiedelte Kunstschaffende aller Sparten, österreichische StaatsbürgerInnen, Schutzsuchende, MigrantInnen aus EU- und nicht-EU Staaten, um Menschen Ihrer Communities durch Kunst und Dialog untereinander und miteinander mit dem hier und jetzt zu animieren. 

 

Es starteten Workshops in der Kunsthalle Wien, in div. Flüchtligshäusern, im Museum für Angewandte Kunst, in kirchlichem Umfled und im Jüdischen Museum.

 

Anfängliche Veranstaltungen wurden als reine Vermittlungsprogramme konzipiert. Durch die Kenntnis der ExpertInnen konnten in Österreich zu wenig vertretene Zielgruppen angesprochen werden.

 

Bald wurde deutlich, dass eine Museums-Konsum-Sozialisation wie wir sie kennen, nicht besteht. Die Zielgruppen sind enorm offen und interessiert, aber haben es eben nicht gelernt, „ein Museum zu besuchen“.

 

So setzte sich die kunstschaffende ExpertInnen mit Lösungswegen der Vermittlung auseinander – neben Überwindung der Sprachbarriere ist die Interaktion wesentlich.

 

Um EduArt im Sinne des Integrationsgedanken und der Nachhaltigkeit für Gegenwartskunst Relevanz zu geben, ist eine Periodizität maßgeblich.

VLADIMIR KORNEEV

Chanson Sänger, Schauspieler

Kunst schafft den Raum, in dem jeder ankommen darf. So wie Migrart.